Ich hoffe es geht Dir gut im HERRN !
zum Thema Phantasie-Reisen möchte ich Dir heute noch folgendes
berichten:
In meinem Heft "PhantasieReisen als Anti-Erziehung" wollte ich
vor allem auf die erzieherische Beeinflussung unserer Kinder in Kindergarten
und Schule hinweisen. Mein Anliegen ist es Eltern, die ihre Kinder biblisch
erziehen wollen, wie auch gläubigen Schülern, die mit esoterisch-spirituellen
Unterrichtsmethoden konfrontiert sind, Informationen und Hilfen an die Hand zu
geben, um dieser schleichenden Verführung zum Götzendienst Widerstand zu
leisten. Weiter hoffe ich, daß diese Arbeit anderen Christen eine Ermutigung
sein kann, nicht nur sich selbst und ihre Kinder zu schützen, sondern selbst
vor Ort, an ihrer Schule bzw. anderen Eltern gegenüber, Aufklärungsarbeit zu
leisten. Vielleicht läßt sich ja doch noch der eine oder andere vom Wort
Gottes warnen und kehrt um.
Heute möchte ich aber konkret auch auf die Verführung der
Gläubigen durch "christliche" Erziehungshilfen aufmerksam machen. Es kann
nämlich sein, daß die eigenen Kinder, sozusagen durch die "Hintertür", zu
einer PhantasieReise eingeladen werden. Und das geschieht von den Eltern ganz
unbemerkt, weil das "Unterrichtsmaterial" von einem bekannten, mancher mag
denken "bibeltreuen" Missionswerk kommt.
Schon im vergangenen Jahr hatte ich ein Gespräch mit einem
Bruder über das Thema esoterische Unterwanderung der christlichen Gemeinde.
Ich erzählte ihm, daß der "Selbstfindungskurs", den ich in meinem Heft (auf
Seite 18) erwähnte, von einer katholischen Religionslehrerin angeboten wurden,
die eine glühende TAIZÉ-Anhängerin ist. Mein Bruder wies mich nun darauf hin,
daß insbesondere auch die Liebenzeller Mission Verbindungen zu Taizé hätte und
sich von der dort praktizierten Religiosität nicht klar abgrenzte.
Jetzt Monate später, vor genau einer Woche drückte mir eine
Schwester aus unserm Bibelkreis eine Cassette von der Liebenzeller Mission (VLM
= Verlag der Liebenzeller Mission) in die Hand. Sie meinte ich soll mir das
mal anhören, denn darauf würde der Zuhörer zu einer PhantasieReise eingeladen.
Sie selbst hätte das nicht gemerkt, aber ihre Tochter hätte es bemerkt und es
ihr dann gesagt. Tatsächlich findet auf der betreffenden Cassette mit dem
Titel "Sabine und der Anfang der Welt" aus dem Jahr 1989 (!) auf Seite A eine
etwa 2minütige klassische Phantasiereise statt. Diese ist mitten in die andere
Handlung eingebettet - und dem Unkundigen fällt nicht auf, daß es sich hierbei
um eine Phantasiereise handelt. Den Kindern soll auf diese Art und Weise der
Begriff "Erschaffung" erklärt werden.
Ich habe das ganze von der Cassette mitgeschrieben. *
liebe grüße
Dein Bruder Eberhart
* [Mitschnitt von der Cassette]:
1.Kind: Papi, hier ist das Buch: "Gott erschafft die Welt!"
- Da sind schöne Bilder drin
2.Kind: Erklärst Du uns was "erschaffen" heißt?
Papi: Das ist gar nicht einfach!
1.Kind: Trotzdem, Du - Ja?
Papi: Also gut, paßt auf, wir spielen ein Spiel! -
Einverstanden?
Kinder: Ja!
2.Kind: Und die andern Kindern? [die Zuhörer Anm.]
1.Kind: Die können mitspielen
Papi: Ja, natürlich
1.Kind: Gut, dann spielen wir
Papi: Wir legen das Buch auf die Seite - wir machen jetzt
eine REISE.
2.Kind: Eine richtige Reise? - Brauch ich da einen koffer?
Papi: Wir spielen eine Reise
1.Kind: Sei doch STILL, wir spielen eine Reise, du brauchst
keinen Koffer
Papi: Also macht die AUGEN ZU -- sooooo ---- GANZ ZU die
Augen (in diesem Moment beginnt ruhige "Meditationsmusik" zu spielen)
----- Und jetzt ---- STELLT EUCH eine Wiese VOR.
1.Kind: Wie die mit den Schmetterlingen?
Papi: Ja, zum Beispiel ---- SCHAUT euch die Wiese GUT AN.
---- die Blumen DUFTEN ---- ein Vogel SINGT ----
Was SEHT ihr alles?
[das geht so eine Weile weiter, dannach soll
man sich auf eine weitere Reise um die Erde begeben, während die zwei Kinder
der Cassette abwechselnd stichwortartig mitteilen was sie alles sehen ... nach
etwa 2 Minuten: ]
Papi: soooooo , ---- langsam ---- langsam müssen wir
wieder nach Hause!
sooooo ---- das sind wir wieder
AUGEN AUF! [klar und deutlich , fast Befehlston;
in diesem Moment hört auch die Hintergrundmusik auf]
1.Kind: Papi, was hat das mit unserer Frage zu tun?
Papi: Abwarten, abwarten
[Mitschnitt, Ende]